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Carrickfergus

Gut aussehender Grottenlurch

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Wednesday, July 27th 2011, 10:15am

Mich hat das Ergebnis dieses Tests nicht wirklich überrascht. Sind doch die Wandler in fast allen Geräten die Selben.
Was man auch nicht vergessen darf, wenn man zB von RME, Avid oder Apogee als Top Geräte spricht, dass deren Preise sich
sicher nicht rein dadurch gestalten, weil darin bessere Teile verbaut sind.
Hier zahlst du einen nicht geringen Anteil nur für den Namen und das Image in der Audio Community, den der Hersteller nun mal hat.

Ich bin mir sogar sicher, dass zB RME seine Geräte weitaus billiger verkaufen könnte, nur würden sie dann - und nur deshalb; nicht mehr
zu den Top Audio Marken gehören. Hier ist also die Preisgestaltung auch eine Marketing Strategie, je nachdem wohin und wie sich halt das jeweilige Unternehmen auf dem Markt positionieren und präsentieren möchte. Billig kann ja schlecht "Pro" oder "State of the Art" sein. :)

Und noch kurz zu dem "Wenn auf wenige Millivolt Störungen einwirken.." Statement:

Wir haben in der EU ein entsprechendes Gesetz, nachdem Geräte streng klassifiziert werden. Und zwar was ihre Störanfälligkeit durch Radiosignale etc von Außen angeht, als auch was Störsignale betrifft, die von dem jeweiligen Gerät ausgehen dürfen.

Du kannst dir 100% sicher sein, dass die "Antenne", die wir als Mikrofonkabel oder Instrumentenkabel verwenden, weit mehr Störsignale einfängt, als jedes Billigeimer Audio Interface, das hierzulande auf dem Markt ist. (Geräte die in technisch einwandfreien Zustand sind, versteht sich)
Und selbst diese, sofern es sich um Symmetrische Verkabelung handelt, hat keinen Einfluss auf deine Aufnahme.
Darüber hinaus versteht sich ja von selbst, dass man in seinem Studio Netzfilter verwenden sollte. Gerade dann, wenn man sich nicht sicher ist, ob der Stromkreis im Studio von allen anderen im Haushalt getrennt ist, oder eine solche Trennung finanziell/technisch nicht möglich sein sollte. Solche Geräte kosten nicht die Welt und schützen darüber hinaus vor Überspannungen oder Blitzschlag.

Auf der digitalen Seite spielt das noch weniger eine Rolle, da man hier maximal drei Zustände kennt (0,1,Tristate). Ein digitales Signal aufzubereiten oder von einer anderen Quelle zu isolieren, ist weder ein Kostenfaktor, noch technisch anspruchsvoll. Bauteile wie Optokoppler zur galvanischen Trennung (Netzbrummen, Störsignale durch andere Geräte), Schmitt-Trigger, ob invertierend oder nicht zur Signal Aufbereitung, waren schon Massenware, als MIDI die Welt erblickte, und sind deshalb sowohl in den teuersten, als auch billigsten Geräten verbaut.
Mein selbst gebastelter VEPro Slave VEPro Slave Blog

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