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Monday, July 25th 2011, 11:51am

DA-Wandler interessanter AB-Vergleich

Ich hab es mir fast schon gedacht.
Selbst Esoteriker haben es schwer.

Teil 1 war der offene Test zum mitmachen.
Im Teil 2 gibt's dann die spannende Auflösung.

Ich gehöre übrigens zu den Leuten, die ihr 5000 € Digipult samt geilem DA-Wandler und Preamps gegen eine 220 € Karte mit geilen Wandlern gewechselt haben.
Ich habe jetzt eine Focusrite Saffire Pro 14 und bin sehr zufrieden!
Vorher hatte ich ein Tascam DM-3200... geil... habs aber nicht gebraucht. (32 io´s samt super PreAmps u Co)

Teil 1
http://www.musotalk.de/hardware/video/ar…-blindhoertest/

Teil 2 (Auflösung)
http://www.musotalk.de/hardware/video/ar…die-aufloesung/
______
---Ich bin Atheist.
Gott sei Dank---

MikeNovy

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2

Monday, July 25th 2011, 4:10pm

Lächerlicher Äpfel und Birnen Vergleich. Typisch Musotalk. :thumbdown:

Hier wird allein der Klang vom Preis abhängig gemacht, nicht aber die Features, die
zum Interface dazugehören.

Wer z.B. ein RME-Interface sein Eigen nennt, kennt den HDSP Mixer und die Matrix,
die eine pervers großzügige Routingmöglichkeit erlaubt und von keinem Mischer
beherrscht wird. Und außerdem: 0 Latenz!

Treiberprobleme: Noch nie gehabt!
Treiberpolitik von RME: Herovrragend!

Und das ist das, was ich im Studioalltag brauche. Ein solides und stabiles System.
Und keine Experimente, nur weil es "Billig" sein muss.


Und abgesehen davon habe ich jetzt keine Rauchabstandtests gehört.
Bei den RME-Teilen kann man ohne Kompressor arbeiten, was bei Vocals eine
Menge Luft nach oben und unten lässt.



Und welches Billig-Interface bietet die selben Features? :thumbdown:

This post has been edited 1 times, last edit by "MikeNovy" (Jul 25th 2011, 4:16pm)


3

Monday, July 25th 2011, 4:44pm

Ganz ruhig :)
Ging doch nur um den Klang.

Ps
Focusrite hat auch geile Routingmöglichkeiten, die ich bis jetzt nur von Creamware kannte.
Kann ich besonders mit den PreAmps nur empfehlen.
______
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organix

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4

Monday, July 25th 2011, 10:28pm

nicht aber die Features, die zum Interface dazugehören.
Das stimmt nicht, da hast Du nicht richtig aufgepasst. Es wurde sehr wohl erwähnt, dass auch diverse Features von Audiointerfaces nicht zu verachten sind und eine Entscheidungsgrundlage darstellen. Es ging eben sogar darum, dass man DA-Wandler von Interfaces nicht mehr als hauptsächliches Kaufargument nutzen sollte, da es klanglich keine große Relevanz bedeutet. Wenn man sich diesen Test etwas durch den Kopf gehen lässt, sollte man andere Argumente als Kaufargument für Interfaces heranziehen als nur auf angebliche Superwandler zu achten. Schön auch die Botschaft, das der inhaltliche Teil der Musik viel bedeutender ist als irgendwelche Wandler-Esoterik.


Das im Blindtest die Wandler eines 4000 Euro Interfaces klanglich keinen bedeutenden Unterschied zum 200 Euro machen, heißt eben, dass man bei der Wahl seines Interfaces eher auf andere Dinge wert legen kann.

Ich habe nur ein M-Audio Interface und spiele noch nicht mal in der achso tollen und teureren RME Liga. Aber ich habe auch noch nie Treiberprobleme gehabt, auch noch keine Stabilitätsprobleme, absolut zufrieden mit den Octane-Preamps, für mich ausreichend I/Os, 2 getrennte Kopfhöreranschlüsse, habe auch diverse Routingmöglichkeiten im M-Audio Mixer, 0 Latenz im Direct-Monitoring ist selbstverständlich und kann sagen, dass mein Profire-610 absolut solide läuft. Und das obwohl dieses eigentlich eher ein "Billig" Interface seiner Klasse ist. Es muss eben nicht auch immer gleich RME sein wenn man ein vernünftiges Interface will.
Focusrite hat auch geile Routingmöglichkeiten, die ich bis jetzt nur von Creamware kannte.
Flexibleres Routing als bei Soniccore (Creamware) geht eigentlich kaum noch. Hätte es das Saffire-Pro 24 schon gegeben als ich mein M-Audio gekauft habe, dann wäre vermutlich das meine Wahl geworden.
Die Saffire Interfaces sind wirklich sehr viel besser als das Preisschild vermuten lässt. Aber solange mein M-Audio meinen Anforderungen voll genügt und weiterhin ohne Murren läuft, bin ich zufrieden.

Und im übrigen kann ich mich auch an eine Zeit erinnern, als auch RME wirklich erheblich Treiberprobleme hatte. Manche Probleme können auch bei den besten Herstellern auftreten.
Selbsternannter Filmkomponist aus Leidenschaft und Freude an der Musik
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5

Tuesday, July 26th 2011, 12:42pm

Ich fand's etwas schade, daß nur so wenige Signale getestet wurden und daß man beim Sax keinen Splitter benutzt hat. So gibt's sicher immer noch viele Esotheriker, die sich damit rausreden können.
Grundsätzlich find ich's aber gut, daß mal von einer etwas bekannteren Plattform ein solcher Test gemacht wurde. Die Musotalker haben ja dann auch selbst festgestellt, daß sie das Thema Wandler bislang ziemlich überschätzt hatten. Fand's auch gut, daß sie so ehrlich waren, ihre eigenen Ergebnisse zuzugeben.

organix

Neotrax CEO

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6

Tuesday, July 26th 2011, 1:04pm

daß man beim Sax keinen Splitter benutzt hat
das habe ich auch nicht ganz verstanden. So ein Splitter hätte sich doch nicht wirklich negativ ausgewirkt und wenn, dann für alle gleich.



Insgesamt finde ich aber, hat Non-Eric mit Musotalk einen wirklich tollen Videoblog geschaffen. Am Anfang war alles noch recht unbeholfen, aber inzwischen ist das zum Teil schon interessant was Musotalk so macht.
Selbsternannter Filmkomponist aus Leidenschaft und Freude an der Musik
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7

Tuesday, July 26th 2011, 2:47pm

Jo, ich find Musotalk auch klasse.

Für die Sache mit dem Splitter gibt's zwei Begründungen.
In der Beschreibung steht, daß sie dadurch Klangverfälschungen befürchteten (Esoterik halt).

Im Video erzählt Andrew dann, daß er schonmal nen PreAmp-Vergleich mit Splitter probiert hat, und dann feststellte, daß der Splitter dazu beitrug, daß es keine wahrnehmbaren Unterschiede mehr gab.
Statt jedoch den richtigen Schluss daraus zu ziehen, daß die Unterschiede diverser PreAmps eben verdammt klein sind, ging er davon aus, daß der Splitter den Klang so sehr verwurstet, daß die Unterschiede darin untergehen würden.

MikeNovy

Unregistered

8

Tuesday, July 26th 2011, 5:45pm

Es ging eben sogar darum, dass man DA-Wandler von Interfaces nicht mehr als hauptsächliches Kaufargument nutzen sollte, da es klanglich keine große Relevanz bedeutet.
Da sehe ich im Test viele Schwachstellen und damit ist er nicht repräsentativ.

Zum einen soll die Frage gestattet sein, wie jeder einzelne den Blindtest durchgeführt hat.
Es sollte doch klar sein, dass wenn man eine schlechte Abhöre besitzt, man auch keine Unterschiede feststellen kann.

Zum Anderen ist der Test wissenschaftlich gesehen völlig unbedeudent und unvollständig.
Das ganze ist so, als wöllte man wissen, welches der folgenden Autos das schnellste ist:
Fiat 500, Mercedes E-Klasse und ein Porsche Panamera.
Aber im Test dürfen alle die 15 km/h Grenze nicht überschreiten. Das ist absoluter Quatsch.

Man hätte im Test eher mal versuchen müssen, wie weit man mit der Eingangslautstärke herunter gehen kann
und nach der Aufnahme wieder das Signal anheben, bevor es rauscht. Denn da gibt es gewaltig Unterschiede
und das ist das, was eher interessiert hätte. Drei Interfaces mit dem selben (lauten) Signal zu beschallen
ist extrem einseitig und nicht aussagekräftig. Das ist also kein Test in meinen Augen.

Ein gutes Interface ist deswegen so teuer, weil beim Design der Leiterplatte darauf geachtet wird,
dass elektromagnetische Abstrahlungen und Einstrahlungen minimiert werden. Da müssen Spulen
und Filter usw. rein. Das kostet alles Geld und Leiterplattenplatz. Der Test in einer EMV-Kammer
kostet auch viel Geld. "Billigheimer" können da nicht allzuviel Aufwände einbringen. Das zahlt denen keiner.

Wir arbeiten bewusst ohne Kompressoren bei Realaufnahmen, gerade Vocals und Blechbläser, sowie Percussions
haben so eine gigantische Dynamik, die wir auch so einfangen. Jedoch muss man eben so weit herunterpegeln,
dass das eine oder andere Interface eben in den Rauschbereich kommt und so das Signal dreckig wird.
Und das hat mit Esoterik nichts zu tun, das sind Fakten die ich auf dem Bildschirm sehe.


Aber das sind wohl Szenarien, die hier die meisten nicht interessieren dürften und auch Musotalk nicht getestet hat,
weil es hier dann wirklich Unterschiede gegeben hätte. Somit bleibt einfach nur ein einseitiger Eindruck, ohne wirklich
auf die interessanten Dinge eingegangen zu sein.

9

Tuesday, July 26th 2011, 7:02pm

Zum Anderen ist der Test wissenschaftlich gesehen völlig unbedeudent und unvollständig.
Das stimmt. Aber die hatten eben auch garnicht den Anspruch, einen wissenschaftlich korrekten Test durchzuführen. Es ging dabei wohl eher erstmal darum, Größenordnungen besser einzuschätzen.
Die gingen ja davon aus, riesige Unterschiede zu hören und eindeutig die guten von schlechten Interfaces unterscheiden zu können. Jetzt haben sie eben festgestellt, daß dem nicht der Fall ist. Das ist zumindest schonmal ein Anfang.

Man hätte im Test eher mal versuchen müssen, wie weit man mit der Eingangslautstärke herunter gehen kann
und nach der Aufnahme wieder das Signal anheben, bevor es rauscht.
Wozu denn?
Den Rauschabstand kann man doch auch einfach in den Spezifikationen lesen.

MikeNovy

Unregistered

10

Tuesday, July 26th 2011, 7:17pm

Wozu denn?
Den Rauschabstand kann man doch auch einfach in den Spezifikationen lesen.
Solche Speks enstehen lange bevor das Produkt überhaupt exisitert.
Und meistens werden Schätzwerte genommen und/oder von Altgeräten übernommen.

Ein Update findet kaum statt, weil der Wert nur ein marketingtechnsiches Argument ist
und keine Sicherheitsrelevanz hat, wie z.B. eine Sicherung, die ab einer bestimmten
Last rausfliegt.

Der reale Rauschabstand ist somit oft gar nicht der Rauschabstand, den man in den Speks angibt.
Jetzt könnte man sagen "unlauterer Wettbewerb, Betrug....",
da habe ich ein Gegenargument des Herstellers: Jedes einzelne Gerät hat eine eigene Streuung, vor allem
das Gerät das als Refernz vermessen wird muss lange nicht mit dem übereinstimmen,
was du nachher im Rack hast.

Alleine ein Treiber/Firmware-Update und die damit verbundene Änderung des Signalverhaltens innerhalb des Geräts kann EMV-Werte
begünstigen oder auch nicht und somit auch das Eigenrauschen. Dazu gehören auch FPGA-Updates
innerhalb des Geräts, die heutzutage die komplette Logik übernehmen (DSP war gestern).

Verlasse dich da also nicht so sehr auf diese Werte, die keiner im Studio mit einem Oszi und einer
1000 EUR teuren Messspitze nachmessen kann.


Nimm ein billiges und ein teueres Interface (Marke egal), du wirst definitv den Klangunterschied heraushören,
der hier in diesem Test ja anscheinend ein Kaufargument zum Billigen liefern soll.

Was interessiert mich ein Interface, dass ich bis -6db hochpegeln muss, wenn ich aber einen Umfang von
-50db bis -10dB wünsche? Lieber verzichte ich auf ein paar Kanäle und Drehregler, zahle aber dafür mehr
für ein sauberes Signal mit hohem Dynamikumfang.


Das gleiche Thema gilt auch für Mikros, aber das ist eine andere Baustelle.

11

Tuesday, July 26th 2011, 9:16pm

Ein gutes Interface ist deswegen so teuer, weil beim Design der Leiterplatte darauf geachtet wird,
dass elektromagnetische Abstrahlungen und Einstrahlungen minimiert werden. Da müssen Spulen
und Filter usw. rein. Das kostet alles Geld und Leiterplattenplatz. Der Test in einer EMV-Kammer
kostet auch viel Geld. "Billigheimer" können da nicht allzuviel Aufwände einbringen. Das zahlt denen keiner.

Bei den niedrigen Spannungen spielen Störeinstrahlungen durch induktives bzw. kapazitives Übersprechen kaum eine Rolle. Außerdem wirst du auch nicht wirklich viele Spulen und Filter finden, da das Meiste auf den Karten rein digital abläuft, vor den DA Wandlern. Außerdem gibt es, ebenfalls aufgrund der digitalen Arbeitsweise, kaum relevante, hochfrequente Störspannungsquellen. Schließlich sitzen da keine fetten Trafos drauf, auch keine Schaltnetzteile, deren Schaltregler durchaus im HF Bereich strahlen könnten. Eine Audiokarte ist in einem EMV Messraum so gut wie "tot", jedenfalls wenn man Störstrahlungsrelevante Messwerte erwartet.

This post has been edited 1 times, last edit by "Sub_Sonic" (Jul 26th 2011, 9:23pm)


MikeNovy

Unregistered

12

Tuesday, July 26th 2011, 9:37pm

Bei den niedrigen Spannungen spielen Störeinstrahlungen durch induktives bzw. kapazitives Übersprechen kaum eine Rolle.
Wenn auf wenige Millivolt Störungen einwirken, dann ist das sehr wohl gravierend.
Außerdem wirst du auch nicht wirklich viele Spulen und Filter finden, da das Meiste auf den Karten rein digital abläuft, vor den DA Wandlern.
Wir reden hier aber von der Aufnahme, und da hast du AD-Wandler. Und da muss das Signal so sauber wie möglich sein, bis zur Abtastung - die hoffentlich "hoch-bittig" ist.
Eine Audiokarte ist in einem EMV Messraum so gut wie "tot", jedenfalls wenn man Störstrahlungsrelevante Messwerte erwartet.
Warum sollte ich erwarten, dass ein Interface stark strahlt, hier geht e sdoch darum das so designt zu haben,
dass externe Strahlungen keine Probleme bereiten, unter anderem.

13

Tuesday, July 26th 2011, 10:54pm

Vielleicht einfach mal ein Erfahrungsbericht, anstelle der Theorieschlacht.

Tascam dm 3200 100% störungsfrei. (FireWire)
Focusrite Saffire Pro 14 100% störungsfrei. (FireWire)
NI Traktor S4 sehr störungssnfällig. (USB)

Sonst noch jemand ein paar Karten?
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---Ich bin Atheist.
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organix

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14

Tuesday, July 26th 2011, 11:21pm

@MikeIch kann Dir zwar nur teilweise folgen, weil mir dann fast schon zu sehr viel Elektrotechnik, aber bei dem was ich verstanden habe weiß ich nicht so recht auf was Du hinaus willst.

Soll das jetzt heißen, dass teure Audiointerfaces mit teureren Wandlern besser sind nur weil sie teuer sind? Nur weil ein Interface nicht sehr viel Geld kostet wird es deshalb schlechter sein und die von Dir aufgestellten Vorgaben in elektrotechnischer Hinsicht nicht erfüllen?

Natürlich gibt es zwischen Interfaces sehr viel mehr Unterschiede als nur die DA-Wandler. Wie ich schon erwähnt habe, wird der Musotalk Test irgendwie falsch verstanden und Dinge hineininterpretiert wozu der Test gar nicht dienen sollte.
Der Musotalk Test wollte keinen Vergleich von Audiointerfaces im Gesamten machen, sondern nur die weitläufige Annahme untersuchen, dass die DA-Wandler in teuren Audiointerfaces besser klingen als die in billigen Interfaces. Es ging dem Test nur um das allgemeine Klangverhalten und nicht wie flexibel, tolerant und gut das Interface in den unterschiedlichsten Situationen ist.

Das was hier nun technisch erläutert wird ist zwar schön und gut, aber es sind erstmal auch nur Behauptungen, auch wenn man sie theoretisch erklären kann. Letztendlich bestimmen die Ohren und nicht irgendwelche Ergebnisse von Messinstrumenten, Strahlungswerte und anderer Kram. Genau diese Verbreitung von elektrotechnischen Faktoren führt eben dazu, dass alle Welt glaubt, teuer muss besser sein und genau solche Dinge waren es auch was zu weit verbreiteten falschen Annahmen führt. Der Musotalk Test hat wenigstens zu einem Teil, auch wenn nicht hoch wissenschaftlich geführt, gezeigt, dass hinter mancher elektrotechnischer Theorie mehr Esoterik steckt als man denkt und in der Praxis gar nicht zu hören ist.

Und das hat mit Esoterik nichts zu tun, das sind Fakten die ich auf dem Bildschirm sehe.
Und genau da ist das Problem. Es geht nicht um sehen oder um das was Messinstrumente messen, sondern es ging beim Musotalk Test ums Hören. Genau davor wird nämlich gewarnt. Irgendwas zu sehen wo man dann auch denkt zu hören.


Jetzt warte ich nur noch auf das in Hifi Foren beliebteste Thema von Kabeln. Je teurer das Kabel desto besser der Klang und man hört da den Unterschied zwischen einem normalen Kabel und einem hochwertigen. Und da gibt es dann eben genauso Leute wo das elektrotechnisch im Detail erklären wieso das so ist. Jeglicher Blindtest wird von vorneherein angezweifelt, weil es immer irgendeine Komponente gibt, die nicht wissenschaftlich und detailliert genug berücksichtigt wurde.


Da bleib ich lieber bei der Kernaussage von Musotalk. Musik die scheiße klingt wird auch durch eine zig tausend Euro teure Soundkarte nicht besser. :)
In der gesamten Kette einer Audioproduktion ist das schwächste Glied maßgebend und ich denke kaum, dass hier ein DA-Wandler Relevanz zeigt. Wenn man hier anfängt einen hohen Maßstab zu wollen, dann muss man auch viele tausend Euro in Brauner und Neumann Mikrofone investieren. Bei solchen Ansprüchen fährt man doch nicht in normale Audiointerfaces rein, da hat man bitte sündhaft teure und spezielle Preamps.
Und auf der anderen Seite schwört man auf Analogtechnik, wo selbst ein kostspieliges Neve oder SSL Pult mehr rauscht als ein 100 Euro Audiointerface. :)

Übrigens sollte man bei Audioaufnahmen immer das Licht ausschalten oder Niedervolt LED Technik verwenden, denn der Strom wo durch die Leitungen zu Lampe geht könnte hörbare elektromagnetische Felder erzeugen und durch die Energieentladung im Leuchtmittel entsteht ein leicht hörbares Knistern, welches die Aufnahme negativ beeinflusst. Sänger mit Herzschrittmacher sollten diesen während der Aufnahme ausschalten, denn sonst ist später ein leichtes Ticken des Schrittmachers in der Aufnahme zu hören. Und bloß nicht aufs Kabel treten, sonst wird das Audiomaterial unnötig komprimiert. :D
Selbsternannter Filmkomponist aus Leidenschaft und Freude an der Musik
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15

Wednesday, July 27th 2011, 1:26am

Wenn auf wenige Millivolt Störungen einwirken, dann ist das sehr wohl gravierend.
Bei den in der digitalen Schaltungstechnik üblichen CMOS oder gar TTL-Pegeln ist das eben nicht gravierend.
Warum sollte ich erwarten, dass ein Interface stark strahlt, hier geht e sdoch darum das so designt zu haben,
dass externe Strahlungen keine Probleme bereiten, unter anderem.
Du brauchst eine Audiokarte nicht besonders EMV fest designen, weil ohnehin keine nenenswerte EMV Störstrahlung auftritt. Beim Schaltungsentwurf digitaler Systeme spielen andere Dinge eine viel wichtigere Rolle.

@organix:

Mike hat von Elektronik nicht wirklich viel Ahnung, jedenfalls reicht das nicht über ein Laienverständnis hinaus.

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