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Harzmusic

Jüngling

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1

Tuesday, July 6th 2010, 11:06am

Abhörmonitore (mal wieder) im unteren Preissegment

Moin Leute
Also ich arbeite wie einige hier wissen unter anderem mit VSL, was zur folge hat dass ich massive probleme damit habe meine Tracks abzumischen vor allem im bezug auf Hall. Meine alten schnarrenden Aldiboxen tragen dazu hervorragend bei, weshalb ich schon seit längerem vorhabe mir vernünftige monitore anzuschaffen. Nun, das kostet und die Auswahl ist echt massiv. Und ich habe echt keinen plan worauf es ankommmt.
Kann mir irgendwer Boxen empfehlen (400€>Paar) mit denen ich ein paar jahre glücklich bin?

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organix

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2

Tuesday, July 6th 2010, 11:40am

Uh, Abhörmonitore empfehlen ist superschwierig. Was dem einen gefällt, findet ein anderer schlecht.

In einer der letzten Keys wurde eine recht günstige Abhöre getestet und hat da ein sehr gutes Urteil bekommen, aber das sagt nichts darüber aus, ob man sich mit dem Klangverhalten anfreunden kann.

Ich habe die Yamaha HS Serie und bin zufrieden. Manche finden die top, andere aber finden die grottenschlecht.

Man könnte es vielleicht auf Hersteller eingrenzen, in dem man beispielsweise sagt, dass Adam, Genelec, JBL und Fostex immer eine gute Empfehlung ist. Tannoy, Mackie und Emes ist auch gut, aber ebenfalls polarisierende Hersteller. Manche sagen Top, andere sind nicht so sehr überzeugt.

Alesis ist so naja, Geschmackssache, ebenfalls KRK und Samson. Tolles Preis- Leistungsverhältnis hat Prodipe und ist gerade für preisbewusste eine Alternative.

Finger weg würde ich sagen von M-Audio, ESI, Behringer, Cakewalk, Edirol.

Wenn Du die Möglichkeit hast mal ein Musikgeschäft anzufahren um diverse Modelle probe zu hören und ein Gefühl für den KLang einzelner Hersteller zu bekommen, dann solltest Du das auf jeden Fall tun. Bei Bedarf am besten vorher anrufen und anfragen ob es die Möglichkeit gibt.

3

Tuesday, July 6th 2010, 11:48am

Hallo harzmusik,

dass man sich die Abhörmonitore generell selbst anhören soll (am besten zuhause, wenn das geht), weißt Du sicher.

Ich kann Dir nur den Tipp geben, lass Dich mal von Frankye (Florian) beraten. Den kenne ich persönlich, und der hat mich auch schon beraten. Falls DU noch etwas drauflegen könntest, könnten folgende Monitore für Dich sehr interessant sein:

EMES Kobalt. Ich habe die Dinger in Waldorf gehört und war überrascht, was die alles hergeben.

Gruß Rainer

PS: Da sich die Postings überschnitten haben - Genelec ist auch umstritten.
Wozu Theorie? Trial and Error setzt der Kreativität doch keine Grenzen...

4

Tuesday, July 6th 2010, 11:57am

Wenn es nicht völlig außer Reichweite ist, geh auf alle alle Fälle in einen Laden und hör dich selbst durch!
Ich habe selbst damals einige Stunden im Laden verbracht, was mich vor einem Fehlkauf bewahrt hatte.

Mit Empfehlungen ist das immer so eine Sache. Mir wurden damals unter anderem die Tannoy Reveal und die Samson Resolv (alte Serie .. gibt mittlerweile neue Resolv-Boxen) empfohlen.
Man bin ich froh, daß ich mir diesen Mist nicht in's Zimmer gestellt habe ...



Nimm Musik mit, die du sehr gut kennst und von der du findest, daß sie sehr gut klingt. Und dann guck, wie diese Musik auf den einzelnen Monitoren rüberkommt.
Nimm am besten akustische Sachen aber auch Pop/Elektro mit. Und auf alle Fälle ein paar Lieder mit kristallklaren Stimmen.

Beim Abhören achte darauf, wie natürlich die Musik klingt (wenn man die Augen schließt, kann man sich dann vorstellen, ein bestimmtes Instrument oder ein Sänger würde direkt vor einem stehen?).
Nimm dir in jedem Fall einige Stunden Zeit und vergleiche auch ruhig mal mit Boxen der gehobenen Preisklasse.

Achso .. und verwechsel überbetonte Höhen bloß nicht mit detailreichem Klang .. achte wie gesagt in erster Linie auf Natürlichkeit. Die Boxen sollten nicht anstrengend klingen bei gut gemischter Musik!
Allerdings sollten wirklich harsche Höhen auch nicht verschluckt werden. Es kann also auch nicht schaden, ein bisschen Musik mit bekannten Mischfehlern mitzunehmen.

This post has been edited 1 times, last edit by "KKuno" (Jul 6th 2010, 12:04pm)


5

Tuesday, July 6th 2010, 12:50pm

Also natürlich solltest du, wenn du irgendetwas an halbwegs vernünftigen Mischergebnissen erzielen willst deine Aldiboxen gegen Monitore austauschen.

Aber du solltest auch wissen, das gerade dein Hauptproblem mit dem Hall nicht nur an den Monitoren liegt. Denn dabei ist vor allen Dinge der Raum
in dem du arbeitest sehr entscheidend. Jeder Raum sollte eine gewisse Hallfahne haben. Dabei ist es wichtig den Raum nicht Tot zu machen, aber auch
nicht zuviel Hall in gewissen Frequenzbereichen zu haben.

Nicht Perfekt, aber ganz hilfreich um eine gewisse Vorstellung von dem zu bekommen, wie sich der Hall in deinem Raum entwickelt und wie weit du
vom Idealzustand entfernt bist gibt es ein ganz nettes Tool auf http://hoerzone.de/vicoustic/Akustikrechner/rechner.html .

Damit kann man sich zumindest mal ne Vorstellung von der ungefähren Raumsituation machen. Das ist natürlich nichts, wonach man sich 100% richten
sollte und genügt professionellen Ansprüchen natürlich nicht (es ist gesagt, also brauchen wir hier nicht über Sinn und Unsinn solcher Tools weiter zu
streiten).

Des weiteren immer beachten das man sich an jegliche Box in diesem Preissegment gewöhnen muss. Wird etwas teurer werden die Boxen
relationsfreier, aber auch da muss man sich immer wieder einarbeiten.

Auch wenn ich die Boxen dort nicht gekauft habe, habe ich mir vorher ein paar Boxen zum Vergleich im Musicstore in Köln angehört.
Wer dort ein zwei Tage vorher anruft, der kann auch ein paar Wunschboxen zum Vergleich aufstellen lassen und auch seine eigenen CDs mitbringen.
Das hat mir bei der Wahl sehr geholfen und danach war auch für mich klar, das ich halt gut das dreifache Bezahlen werde, aber um nichts auf der
Welt jemals wieder ohne Genelec-Boxen abmischen will ^^ . Das war eine sehr gute Erfahrung das gemacht zu haben und kann ich nur jedem ans Herz legen.
Außerdem sind meine Alesis-Boxen danach auch direkt in Rente gewandert ^^.

Thomann bietet soweit ich weiß den gleichen Service (aber die waren mir halt zu weit weg).

Beim Hören nur immer drauf achten: Nicht das nehmen was am druckvollsten, besten klingt, sondern das nehmen, wo du am ehesten für dich alle
Sachen im Mix raushören kannst. Also auch ganz wichtig das du Musik dabei hast, die du in und auswendig kennst und wo du weißt, worauf du
achten solltest.

Und dann wünsch ich dir noch viel Spaß beim hören.

Gruß, Jan

6

Tuesday, July 6th 2010, 1:39pm

... und danach war auch für mich klar, das ich halt gut das dreifache Bezahlen werde, ...
Habe damals eine ähnliche Erfahrung gemacht.
Wollte eigentlich nicht mehr als 300€ ausgeben .. maximal 350€. Letztendlich wurden es 550€ .. alles darunter war zu sehr kompromissbehaftet. Gut, das ist nicht das dreifache, aber ich hatte mir schon fest vorgenommen, mein Limit nicht zu überschreiten. ^^

organix

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7

Tuesday, July 6th 2010, 1:59pm

lass Dich mal von Frankye (Florian) beraten
Stimmt, Florian ist da sehr bewandert und kennt einige Monitore selbst aus der Praxis. Aber, er präferiert stark zu Emes und diese sind nicht gerade die günstigsten.

8

Tuesday, July 6th 2010, 2:06pm

Monitorboxen wieder mal, auch so ein never ending Thema ...
Also meiner Erfahrung nach ist es oft besser sich etwas gehobenere passive Boxen mitsamt Verstärker und EQ zu kaufen als sich die aktiven Nahfeldmonitore im unteren Preisbereich anzutun. Denn die sind speziell im unteren Frequenzbereich kaum zu gebrauchen ... und weil auch jeder Raum anders ist und es keine Garantie gibt das sich ein positiver Höreindruck in nem Laden dann zuhause wiederholt, würde ich selber nicht mehr zu aktiven Monitoren greifen und lieber Boxen und Verstärker voneinander trennen sowie nen vernünftigen EQ ebenfalls in die Signal-Kette mit einbauen. Da muss man dann auch nicht die teuersten Boxen nehmen und kann raumspezifische Überbetonungen und den Klang generell auf die Bedürfnisse abstimmen. Das ist aber nur meine Meinung und ich denke der Großteil vertraut da doch lieber den fertigen Gesamtpaketen ... muss man aber nicht zwangsläufig. Ich selber benutze nach unzähligen Experimenten und Monitorboxen-Tests seit ziemlich langer Zeit immer wieder ein paar relativ alte Technics Boxen und komme von denen auch nicht so recht weg weil die vom Klang her einfach eine optimale Mischung zwischen HiFi und Studiomonitor sind. Die kommen zwar nicht ganz an die Brillianz hochwertiger Monitore ran, haben aber ein sehr ausgewogenes Klangbild mit keinen expliziten Schwächen. Auch verliere ich mit denen nicht so die Bindung zu dem was die Leute nachher zuhause auf ihren Stereoanlagen hören, in der Regel haben die meisten ja doch eher minderwertige Boxen rumstehen. Von daher würde ich an deiner Stelle mal nicht nur im aktiven Nahfeldmonitorsegment suchen sondern generell mal schauen was für Boxen in Frage kommen, wichtig ist das du von Anfang an die mit den kleinen Tieftonlautsprechern unter 6 Zoll weglassen solltest. Da kommt unten rum nie genug und schon gar nix lineares raus ... egal was da für ein Name draufsteht.

markwinter

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9

Tuesday, July 6th 2010, 2:14pm

Hallo,

hätte Prodipe Pro 8 Boxen für 200 € / Paar abzugeben. Sind natürlich gebraucht, aber funktionieren einwandfrei. Hab mir dafür ADAM A7 Boxen geholt, aber für den Anfang machen sich die Prodipe sehr gut.
Bei Interesse PM an mich.

Gruß Mark

10

Tuesday, July 6th 2010, 2:45pm

Gehe auf jedenfall zu Musik Schmidt, Music Store oder einem anderen professionellen Musikversandhaus.
Bei den Elektrogeschäften in deiner Nähe wirst du nicht fündig werden.

Ich kann dir die Yamaha HS80M empfehlen.
Abgesehen von einem Grundrauschen sind sie super.

http://www.thomann.de/de/yamaha_hs80m.htm


Stückpreis: 240.

Im Stativ Set 2 Stück zusammen : 530
http://www.thomann.de/de/yamaha_hs80m_st…778c04990d7a7ec



Ich hatte mir das Stativ Set zugelegt, da es billiger war als ohne.

organix

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11

Tuesday, July 6th 2010, 3:23pm

@derwisch

Es ist richtig, die meisten kleinen Nahfelds taugen nicht für den unteren Frequenzbereich. Das liegt aber nicht am Verstärker, sondern einfach an der Größe des Chassis. Wo kein Volumen ist, kann halt auch nicht anständig Bass erzeugt werden. Besonders die kleinen Nahfeldmonitore kommen kaum anständig unter die 80Hz. Die etwas größeren sind hier schon wesentlich besser, benötigen aber mehr Platz und kosten mehr Geld. Alternativ ist der Einsatz eines Subwoofers zu erwägen.
Die tiefen Frequenzen sind bei Monitoren aber auch nicht die wichtigsten. Wichtig ist, dass es keine starke Überbetonung gibt und der Klang klar und differenziert rüberkommt.
Letztendlich spielt aber auch die Raumakustik und Aufstellungsort eine wichtige Rolle.

Die Verstärker in vielen, auch schon günstigeren, Akltiv-Nahfeldmonitoren sind oftmals viel besser auf die Lautsprecher abgestimmt, als es ein externer Verstärker könnte. Meist befinden sich auch Bi-Amping Schaltungen in den Monitoren um Hochtöner und Mid/Tief-Töner getrennt anzufahren.
Die Auswahl an passive Nahfeld-Monitoren ist auch in den letzten Jahren verschwindend gering geworden, im Vergleich zu aktiven Modellen.

Dazu darf man nicht vergessen, dass ein vernünftiger Verstärker auch einiges an Geld kostet und das liegt wohl überhaupt nicht mehr im hier aufgestellten Budget.

Das Thema ist schwierig, aber mit dem Budget von bis zu 400,- sind wenigstens schon mal deutliche Grenzen gesteckt und da sind aktive Monitore meiner Meinung nach zu bevorzugen.

Man darf sich auch nicht zu sehr von der Optik beeindrucken lassen. Die Genelec zum Beispiel finde ich potthässlich, sind aber wirklich sehr gut. Zum Beispiel die 6010A hat einen Stückpreis von knapp 200,- und ist wirklich ein guter kleiner Nahfeldmonitor.

Die Yamaha HS50M hat in manchen Tests recht gut abgeschnitten, klingt sehr neutral und ist recht günstig. Aber, im Bassbereich unter 60Hz zeigt sie doch deutliche Schwächen und entweder man hat ein Zweitsystem um den Bass zu beurteilen, oder man kombiniert mit einem passenden Subwoofer. Oder halt etwas mehr Geld ausgeben und zum Beispiel die größere Yamaha HS80M, die klingt auch unten rum sehr gut.
Das von Kolja angesprochene Grundrauschen der HS-Serie ist bekannt, aber keinesfalls störend. Es beeinträchtigt das Hören überhaupt nicht und trotz dessen haben sie in Tests recht gut abgeschnitten.

Aber da könnte man vermutlich endlos weiter empfehlen und Qualität ist ein wenig vom eigenen Hörempfinden abhängig.

12

Tuesday, July 6th 2010, 4:22pm

Quoted from "organix"

Es ist richtig, die meisten kleinen Nahfelds taugen nicht für den unteren Frequenzbereich. Das liegt aber nicht am Verstärker, sondern einfach an der Größe des Chassis. Wo kein Volumen ist, kann halt auch nicht anständig Bass erzeugt werden.
Äh, da hast du mich wohl missverstanden. Das die Basswiedergabe nicht vom Verstärker abhängt ist doch sonnenklar, das wollte ich auch nicht rüberbingen. Das ist wohl ein wenig unglücklich formuliert gewesen, für Bass braucht man Volumen und Membranfläche ... und genau da mangelt es bei den Kleinen.

Das die Auswahl an passiven Boxen in den letzten Jahren ziemlich abgenommen hat, hab ich auch schon etwas wehmütig festgestellt. Aber Bi-Amping bringt auch nur dann Vorteile (meine Boxen sind ebenfalls Bi-Amps) wenn die Box nicht schon durch ihre Größe und Lautsprecherbstückung irgendwo limitiert ist. Das ich den Verstärker gerne Separat habe ist wohl auch eher dem Umstand geschuldet das man bei einem selektiven Defekt nicht gleich die Box mitsamt Verstärker wegschmeissen und neu kaufen muss. Ist psychologisch auch irgendwie einfacher wenn sich die Investitionen auf mehrere Geräte verteilen ;) Bei den aktiven kauft man ja je nach Preislage genau das was ich ebenfalls präferiere, nur eben mit einem mal und die Summe ist dann eben auch dementsprechend hoch. Kauft man alles einzeln nacheinander kommt einen das nicht mehr so viel vor ... :whistling:

13

Tuesday, July 6th 2010, 4:36pm

Quoted

Das von Kolja angesprochene Grundrauschen der HS-Serie ist bekannt, aber keinesfalls störend. Es beeinträchtigt das Hören überhaupt nicht und trotz dessen haben sie in Tests recht gut abgeschnitten
Das stimmt ... Wenn man allerdings gerade mal nichts hört, dann stört es schon !
Ich habe auf der Rückseite der Boxen die Lautstärke auf das Minimalste gestellt, damit ich kaum rauschen wahrnehme.
Die Lautstärke kann ich am imac regeln.

Ist vielleicht auch eine Gewöhnungssache.

Die Adam A7 hätte ich mir auch gern gekauft. Das überstieg aber mein Budget :D

Vasquez

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14

Tuesday, July 6th 2010, 7:04pm

Hmm also das mit Abhöre ist seeehr subjektiv. Das was man dann über seine tollen Adams hört klingt dann plötzlich im Autoradio extrem 'anders'. ;)

Ich war ja NS10 Fanboy der ersten Stunde so in den späten 80ern. *Pfeifeanzünd* Nicht weil damals alle sie hatten sondern weil sie eben genau das Gegenteil von den heutigen High-End-Superfrequenzspektrum-Aktiv-Blahblubb-Abhören waren. Sie waren Durchschnitt. Und genau das erschien mir wichtig. Otto-Normal-User hört auf durchschnittlichen "hör mal sind das geile Bässe-Media-Markt" Kompaktanlagen - oder im Idealfall auf dem MP3 Player wo sowieso
nichts übrig bleibt vom grossen Mix auf den teuren Abhören. Der Anspruch am geilsten klingt es bei mir im Studio ist sekundär. Wie klingt es auf einer Druchschnittsanlage sollte die Challenge sein.

Daher mein Motto: Komponieren mit Kopfhörern, kurz gegen hören über normale Hifi-Speaker, testen über MP3 Player und Gehttoblaster. Wenns da klingt ist alles top.

Ist nur meine bescheidene Meinung aber ich bezweifle das man wirklich 4000 Euro Boxen brauch um zu entscheiden was gut gemixt ist und was nicht. Nein viel schlimmer mit den Boxen ist es ja nicht getan - davor sollte ja dann auch entsprechendes Equip hängen - und dann wirds erst mal teuer... ;)

organix

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Tuesday, July 6th 2010, 7:05pm

Die Adam A7 hätte ich mir auch gern gekauft. Das überstieg aber mein Budget :D
Hehe, ich hatte auch erst die Adam A7 im Visier, aber mein Budget wollte nicht. :)
Das Rauschen bei meinen HS50 ist aber seltsamerweise seit Beginn deutlich weniger geworden. Ich weiß nur nicht ob das an der Box selbst liegt, oder daran dass ich überall bessere Kabel gekauft und eine DI-Box zwischengesteckt habe.

Eigentlich ist es bei Nahfeldmonitoren ja so, dass man sich keine kaufen sollte, die gut klingen. Also in den Laden zu gehen und zu sagen, ich brauche Nahfeldmonitore und möchte welche wo gut klingen, ist schon mal der falsche Ansatz. Als wichtige Kriterien werden oft Dinge wie Linear und Neutral hervorgehoben. Das könnte man ja eigentlich messen, aber dennoch sollte man wiederum nicht danach kaufen und trotzdem probehören. Irgendwie konfus.

Oft ist eine leichte Anhebung im oberen Bereich sogar gewünscht, damit da der Mix noch etwas detaillierter durchkommt und besser beurteilt werden kann. Zuviel Fundament im Bass ist nicht so gut, weil der sich sonst zu sehr aufdrängt und eine Differnzierung im unteren Drittel erschwert.

Letztendlich ist auch eine Eingewöhnung sehr wichtig. Man kann sich nicht neue Monitore kaufen und sofort gut loslegen. Die Ohren müssen sich erst mal daran gewöhnen, daher am Anfang viel Musik über die neue Monitore hören.